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Licurgo Neto
Der Lebensweg und die Karriere dieses
bahnbrechenden bahianischen Künstlers.
Der sich überragende Künstler im Leben und in
der Kunst,erschaffen und neuerschaffen für sich selber. DÉBORA
AROMATIS MACHADO
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Licurgo da
Silva Tadeu Neto,Sohn von Ruben da Silva Tadeu
und von Maria de Lourdes Vierira Tadeu ist am
15.April 1949 in Salvador,Bahia / Brasilien
geboren. Studierte in
der öffentlichen Schule João Florêncio Gomez und
machte einen technischen Kurs in Buchhaltung in
der Fundação Visconde de Cairu.
Im Jahr 1975 trat er in die Fakultät ein und
studierte Firmenverwaltung.Er beendete sein
Studium nicht sondern trat nach drei Jahren aus
der Fakultät. |
 
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Er musste während des
Tages Arbeiten und es gab in dieser Zeit nicht die
Möglichkeit abends zu studieren.
Noch während seiner
Kindheit zeigte Licurgo in der Schule seine
künstlerischen Talente,zeichnete für seine Schulkollegen
Buchumschläge und Umschläge für Ordner.
Er war Autodidakt und besuchte
niemals einen Malkurs für seine künstlerischen
Tätigkeiten während er in Bahia wohnte.Er begann seine
Karriere aus reinem Talent,Begabung und künstlerischer
Sensibilität.
Seine
Werke wurden das erste Mal 1973 in einer
Kollektivausstellung gezeigt.
Licurgo hatte keinen
Kunstmäzen konnt also nur von seinen eigenen Einnahmen
und der Unterstützung von seiner Familie rechnen ,die
immer bei seinen Ausstellungen war.
Im Alter von 20 Jahren,malte
er sein erstes Bild „O Forte de Santa Maria“ in
Salvador.Diese Bild wurde nach São Paulo als Geschenk
für seine Kusine Maria José Miranda Rego geschickt,die
er als eine von seinen grossen „Anfeuerer“ seit seinem
Karierenanfang hielt. Im Juni
1982 wurde er von Simens S.A als Hilfe in der Verwaltung
angestellt.(ausgeübt in der Firma bis September 1995)
Der Traum von Licurgo war in Rio de Janeiro zu wohnen.Er
fand die Stadt schön,glamourös,fröhlich und bezaubernd.Licurgo
wollte berühmt werden,wollte seine Bilder in grossen
Galerien in Rio,Brasilien und auf der ganzen Welt
ausstellen.
Bei einem Besuch in Rio de
Janeiro im Dezember 1984 besuchte er seine Kusine Zezé
(Maria José) er kannte Débora Aromatis Machado,die
Geliebte vom Sohn seiner Kusine Emanoel.
Sofort waren sie Freunde und sie lud ihn zu einigen
Ferientage in ihrem Haus in Copacabana ein,um die
Schönheit von Rio de Janeiro zu geniessen.
 Débora,die Nichte vom berühmten Kunstmaler Edy
Gomes Carôllo,stellte ihn den Eltern Jandyr Fontoura
Machado und Yolanda Aromatis Machado vor.Sie fanden
Licurgo sehr simpatisch und schätzten seinen Entusiasmus.Sie
versprachen ihm so gut wie möglich zu helfen da sie ja
Liebhaber von Kunst waren und auch sonst sehr grosszügig.Sie
hatten den Plan,ihn jemanden Vorzustellen den sie
Anerkennen: „ der Meister Carôllo“damit er die Kariere
von Licurgo antreiben könnte.
Im Januar 1985 nur ein Monat
nach diesem Treffen starb überraschend Jandyr Fontoura
Machado im Alter von nur 51 Jahren.
Licurgo trauerte stark mit dem
Schmerz der Familie und schrieb und telefonierte
regelmässig um die Ehefrau und ihre Tochter zu
unterstützen.
Die Monate vergiengen und Yolanda sagte,dass sie ihm
helfen werde wie sie es versprochen haben,da es ja auch
ein Wunsch ihres Mannes war,den Traum einer
Künstlerkarriere von Licurgo zu erfüllen.
Zusammen mit ihrem Engagement diesen jungen talentierten
Künstler nach Rio zu holen hat Yolanda trotz ihrer
Traurigkeit niemals den Freund Licurgo vergessen.Eines
Tages als sie Maria José,eine Kusine von Licurgo,die in
Botafogo wohnte(sie wohnt bis heute dort)besuchte,fühlte
sie sich nicht wohl und hielt sich an der Tür des
Aufzugs von ihrem Gebäude fest.
Eine freundliche nette junge Frau mit dem Namen Marilene
bat ihr Hilfe an,lud sie in ihre Wohnung ein, um ein
Glas Wasser zu trinken.Als sie sich besser fühlte
unterhielt sie sich mit der Frau.Während der Untehaltung
gab Marilene ihr die Telefonnummer und sagte zu Yolanda,wenn
sie irgendetwas brauche,solle sie sich melden.
Nach einiger Zeit und verschiedenen Versuchen, Licurgo
zu helfen,erinnerte sie sich an die Telefonnummer von
Marilene,die sie als sehr simpatisch hielt und sie als
fremde Person in ihre Wohnung nahm,nur mit der Absicht
ihr zu helfen.
Yolanda erzählte Marilene die Geschichte von Licurgo und
fragte,ob sie in dieser Hinsicht etwas machen könnte.Marilene
antwortete,dass sie leider nichts machen könne aber sie
habe eine grosse Freundin ,die Maria José (Zezé)heisse
und die bei Simens in Rio de Janeiro arbeite.Die könne
ihm vielleicht helfen.Gab ihr die Telefonnummer von Zezé
und wurde sehr nett empfangen.Yolanda erzählte die
Geschichte von Licurgo noch einmal und Zezé sagte,dass
sie alles Mögliche mache für eine Versetzung von Licurgo
nach Rio de Janeiro mit ihren Kontakten innerhalb der
Firma.
Yolanda und Zezé schlossen eine Freundschaft und in
kurzer Zeit gelang es Zezé, die so erträumte Versetzung
von Licurgo nach Rio de Janeiro.
Yolanda telefonierte nach Bahia und übergab die gute
Nachricht!Licurgo konnte es fast nicht glauben,dass sein
sehnlichster Wunsch realisiert wurde.Aber es gab noch
einen so schwierigen Schritt wie die Versetzung nach Rio
zu gewinnen:Seinen Wohnsitz.Wo würde er wohnen,ohne
eigenes Einkommen,um eine Wohnung zu mieten?
Yolanda überlegte nicht zweimal:Lud Licurgo ein,um bei
ihrer Familie in der Valparaiso-Strasse in Tijuca zu
wohnen.Mit ihr wohnte:Ihre Tochter Débora,der Geliebte
ihrer Tochter,Emanoel die Kusine von Licurgo und seine
Tante Maria Helena das Mercêdes(die Tate von Licurgo)
Schlussendlich kam Licurgo für fast zwei Jahre nach Rio
und wohnte mit seiner Familie zusammen.
Das nahe und gute Verhältnis und der Respekt zu seiner
Kusine und Familie,arbeitete er und machte auch neue
Freundschaften.Licurgo hatte schon Pläne um Kunst zu
studieren und seine Arbeiten auszustellen.
Endlich stellte Yolanda ihn dem Kunstmaler Carôllo vor,und
bat ihn,sich für Licurgo einzusetzen,seine Arbeit zu
fördern.
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Carôllo gab ihm Malunterricht verbesserte seine
Technik und unter Aufsicht des Meisters malte er
ein wunderbares Bild,“o Largo do Boticário“das
in einer Ausstellung in Holland mitausgestellt
wurde.Heute ist es im Privatbesitz von Yolanda.
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Auf Wunsch von Yolanda,Edy Gomes Carôllo ihr Schwager,bat
er seinen Freund,den anerkannten Künstler Mazza
Francesco,Mitglied des Direktorats von der SBBA –
SOCIEDADE BRASILEIRA DE BELAS ARTES (BRASILIANISCHE
GEMEINSCHAFT DER SCHÖNEN KUNST)Licurgo zu unterstützen.
Mazza erreichte ein Stipendium für Licurgo und Yolanda
brachte Licurgo in das Haus von Mazza Francesco um ihn
vorzustellen.
Licurgo begann seinen Kurs und studierte mehr als zwei
Jahre in einer der besten Kunstschulen von Rio de
Janeiro.
Licurgo stellte seine Arbeiten in der SBBA aus,und war
der Schüler von Professor Oziel,ein anderer grosser
Kunstaussteller.
Gleichzeitig arbeitete er bei Simens weiter und malte
immer mehr.Stellte allein und Gruppenausstellungen aus.Seine
Bilder wurden in verschiedenen Bundesstaaten und auch im
Ausland ausgestellt.Seine letzteAusstellung im Ausland
wurde in Lisabon am 25.Oktober 1996 im Geschäftszentrum
Libersil realisiert.
1998 zog Licurgo in seinen Wohnsitz Rua Tomaz
Cerquerira N°80 auf die Insel Paquetá um und formte ihn
in einen kulturellen Platz um.“LICURGO ARTES
VISUAIS“ gemacht um die Arbeiten von Künstlern
und Handarbeitern von Paquetá und anderen Orten zu
zeigen. Er hat sich perfekt integriert und „kann
seinen Platz kämpfend
finden“puplizierte das Rundschreiben für die Einwohner
der Insel Paquetá.Das Rundschreiben schrieb auch
noch“Heute lebt er von der Kunst seine grosse Liebe in
seinem Leben“Um ihn herum vereinigten sich immer mehr
feinfülige Personen mit wachsender Kultur ...in einem
Land,wo die Kultur immer noch eine Privileg der Elite
ist.Licurgo Artes Visuais hatte von nicht einer
Instutition finanzielle Unterstützung,aber Hilfe von
Besuchern und Freunden.
In Wahrheit lebte Licurgo nicht von der Kunst
sonder trippelte mit der Kunst die Schwierigkeiten des
Lebens. Er war kreativ und fleissig und lehnte die
Arbeit nicht ab auch wenn iihm wenig Gewinn angeboten
wurde.Er verdiente sein Untehalt mit malen,unterrichten,singen,erfinden,planzen,kochen.....Er
war ein Krieger um zu überleben mit Würde.Sein Beispiel
zeigt klar,wie Wichtig es ist,an die Kraft der
inteligenten Arbeit zu glauben,sagte seine Freundin
Mileyde in diesem Rundschreiben. Licurgo wurde auch vom Hotel Fragata in
Paquetá aufgenommen und reservierte ihm einen Platz,damit
er jedes Wochenende den“ Markt do Cochicho“Markt des
Geflüsters durchführen konnte.Dort konnte man Kunstwerke
von diversen Künstlern,alte Kleider und verschiedene
Objekte sehen.
Licurgo starb am 28.Juni 2006 an einem Herzschlag im
Zentrum von Rio de Janeiro.Licurga wurde ein Stern im
Himmel der Künstler genau in dieser Stadt wo er träumte
zu leben.Licurgo wurde sehr glücklich in Rio de Janeiro
aber sein vollkommene Zufriedenheit erfüllte sich auf
der Insel Paquetá,wo er ungefähr 10 Jahre wohnte.Sein
Körper wurde dorthin gebracht,wo ein zweites Begräbnis
von seinen Freunden,Einheimischen und vor allem von
seiner Familie durchgeführt wurde.Alle ehrten ihn mit
Gebeten,Lesungen und Applaus.
Die Messe vom 7° Tag wurde in der Kirche Bom Jesus do
Monte am 4.08.2006 gelesen.Mit grosser Anteilnahme
seiner Freunde Anhängern wurde die letzten Ehrungen
gehalten.
Die Letzten?Niemals,Licurgo!Du bleibst immer der
Künstler,der in unserem Leben bleibt;in unserem Herz!Du
hast deine Kunst,deine Liebe, gemalen in Bilder,deine
Sensibilität,die mit deinen Augen eines Künstlers uns
das Leben erzählte,mit deinen wahren Pinseln gabst du
uns Kummer,die Hoffnung,die Brüderlichkeit...
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„Nichts stirbt wenn es im Herz der Menschen bleibt“und
du,Licurgo,bleibst,du BLEIBST !!!!
Geh mit Gott,Licurgo,male im blauen Himmel was du so
schön hier auf der Erde gemalen hast und beglücke die
Engelchen vom Christuskind.
Sprüche von
Licurgo: „Überlege in meiner Kunst,mein Vorschlag
der Rolle ,die ein Künstler in der Gesellschaft leisten
sollte:Er sollte in der ganzen Realität im Werk bestehen,weil
ich eine Art Beobachter bin.Ich behalte in meinen Werken
die Ereignise der Zeit in der wir leben.“
„In meiner Übereinstimmung die ich bestätige ist; mein
Pinsel malt die Situation der einfachen Leute,leidend,
und ihre Bekundungen“ (Licurgo,Juli 1981 in Salvador)
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